Medienanstalten fordern mehr Barrierefreiheit bei den Privaten

Die Gremienvorsitzenden und die Direktoren bzw. Präsidenten der Landesmedienanstalten sehen die privaten Rundfunkveranstalter in der Verantwortung, ihre Programme so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderung sie nutzen können. In ihrer Gesamtkonferenz bekräftigten die Vertreterinnen und Vertreter der Medienanstalten – ausgehend von einem Impuls des Medienrates der Landesmedienanstalt Saarland –, dass Barrierefreiheit eine gesamtgesellschaftlich relevante Aufgabe sei, der sich auch die privaten Rundfunkveranstalter im Rahmen ihres öffentlichen Auftrags stellen müssten.

Der Rundfunkstaatsvertrag und die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste der EU appellieren an die Rundfunkveranstalter, vermehrt Angebote bereit zu stellen, die auch Menschen mit Behinderung zugänglich sind. Die Medienanstalten fordern die privaten Rundfunkanbieter auf, diese Vorgaben umzusetzen. Als Erstes könnten sie z. B. ein breiteres Angebot von Untertitelungen für Hörgeschädigte einführen. Die Gesamtkonferenz tagte am 23. November in Stuttgart. Sie wird sich im kommenden Jahr weiter mit dem Thema Barrierefreiheit befassen. www.die-medienanstalten.de

Mo, 28. Nov 2011
Quelle: http://www.satnews.de/mlesen.php?id=6ca085eb41d58243212c6f5c34cab46c

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